Software für Vermögensverwaltung

Mit den flexiblen, höchst skalierbaren und am Markt schnellsten Funktionalitäten von aixigos Vermögensverwaltungssoftware sind von der persönlichen Betreuung einzelner wohlhabender Kunden über das Retail-Geschäft bis zum Robo Advisor alle Geschäftsmodelle bespielbar.

Für den Wealth Manager sind die Funktionalitäten der Software das Werkzeug, wenn es um effizientes und flexibles Wealth Management geht. Neben bestechend einfachem und effizientem Baustein-Management, vollem Überblick und Steuerungsmöglichkeiten für die automatisierbaren Prozessabläufe, stellt das Reporting der Finanzsoftware Inhalte bereit, die dem Kunden einen echten Mehrwert liefern und zu einem rundum positiven Kundenerlebnis beitragen. Erleben Sie, dass digitale Vermögensverwaltung mit Finanzsoftware nicht nur ein Hype ist, sondern real einen echten Vorsprung bietet

Module der Vermögensverwaltungssoftware – Fähigkeiten

aixigos Module für Vermögensverwaltungssoftware sind äußerst vielseitig. Sie eignen sich sowohl für den Einsatz im diskretionären Portfolio-Management, als auch – durch die Automatisierungsmöglichkeiten – für Robo Advisor-Software. Überzeugen Sie sich im Folgenden von den Fähigkeiten unserer Softwaremodule im Produktbereich Vermögensverwaltung.

Business Process Automation

Innerhalb der Software kann die Vermögensverwaltung vollautomatisch mithilfe der Business Process Automation betrieben werden. Sie ermöglicht es, alle benötigten Systemfunktionalitäten unter Nutzung der BPMN-Spezifikationssprache als Geschäftsprozess zu modellieren und Banksysteme an den Geschäftsprozess anzubinden.

In einen solchen automatisierten Prozess können auch manuell abzuhandelnde Prozessschritte, wie Prüf- oder Freigabeaktivitäten integriert werden.

Orders werden von der Vermögensverwaltungssoftware immer ausgehend von einem spezifischen Anlass, wie zum Beispiel einem notwendigen Rebalancing aufgrund von Soll-Ist-Abweichungen im Portfolio, einer Bausteinanpassung, einer angeforderten Auszahlung oder einer Portfolioauflösung, erzeugt. Das Reasoning sorgt dafür, dass jede getätigte Transaktion in einem Portfolio eine Begründung zu einem oder mehreren Anlässe ihrer Entstehung erhält, um gesetzliche Vorgaben zu erfüllen und gleichzeitig dem Transparenzbedarf der Kunden nachzukommen. 

Auf Basis der Anlässe besteht die Möglichkeit einer portfolioindividuellen manuellen Prüfung, mit anschließender Freigabe oder Ablehnung der Orders. Das System führt eine Reihe von Sanity Checks durch und weist auf Portfolios mit potenziellen Verarbeitungsfehlern und Auffälligkeiten in Bezug auf den aktuellen Anlass hin. Der Anlass, zugehörige Orders, betroffene Portfolios und Freigabeentscheidung, werden zur jederzeitigen Nachvollziehbarkeit archiviert. Für die systemexterne Prüfung oder Weiterverwendung der Order-Daten steht ein CSV-Export zur Verfügung.

Die Anlasssteuerung gibt Auskunft über alle aufgetretenen und noch nicht bearbeiteten Anlässe Orders zu generieren, indem sie die Anlässe chronologisch in einer Abarbeitungswarteschlange führt und auch den aktuellen Status, zum Beispiel bei angehaltener Verarbeitung aufgrund von Auffälligkeiten, widergibt.

Sowohl zur eingehenden Überprüfung des automatisierten Betriebs, als auch zur Geschäftsfeldanalyse bietet die digitale Vermögensverwaltung Auskunftsfunktionalitäten an. Zum einen erlaubt es den Blick auf die Systemprozesse, mit ihren Ereignissen und daraus generierten Orders, zum anderen ermöglicht es den Blick auf inhaltliche Fragestellungen, etwa wo Kunden investiert sind oder welche Bausteine wichtig sind.

Darüber hinaus steht ein Testmodus zur Verfügung, mit dem das erwartungsgemäße Erzeugen von Orders aus dem Rebalancing-Algorithmus geprüft werden kann. Da im Rebalancing mitunter eine außerordentlich große Anzahl an Portfolios optimiert wird, ist der Testmodus insbesondere nach Änderungen an der Systemkonfiguration nützlich. Innerhalb des Testmodus erzeugte Orders werden nicht an das Ordersystem der Bank übermittelt, sodass die Kundenportfolios nicht verändert werden. Die Analysefunktionalitäten stehen im Testmodus in vollem Umfang zur Verfügung.

Component Conception

Bausteine sind in der Vermögensverwaltung die Grundlage für ein höchst flexibles und effizientes Asset-Management. Die Software für Vermögensverwaltung erlaubt eine variable Zusammenstellung und damit freie Definition der Granularität eines Investitionsbausteins. Bausteine können aus einzelnen spezifischen Wertpapieren oder mehreren Wertpapieren zusammengesetzt werden. Das eigentliche Produktuniversum, welches für die Bausteinkonzeption zur Verfügung steht, kann entweder in der Vermögensverwaltungssoftware selbst definiert oder über eine Schnittstelle bekannt gemacht werden.

Bausteine und Musterportfolios können vollkommen frei mit beschreibenden Eigenschaften über sogenannte Tags versehen werden, die sowohl die Bausteinkonzeption, als auch die spätere Zusammenstellung der Kundenportfolios stark erleichtern. Die Tags erlauben eine inhaltliche Kennzeichnung der Bausteine.

Für die Erstellung und Pflege, Verwaltung und Analyse in der Bausteinkonzeption steht eine schlanke und einfach zu bedienende Benutzeroberfläche in der Vermögensverwaltungssoftware von aixigo zur Verfügung.

Eine Archivierung sorgt dafür, dass in der Vergangenheit produktiv genutzte und nun inaktiv gesetzte Bausteine dauerhaft einsehbar bleiben.

Component Assembly

Bausteine, die in der digitalen Vermögensverwaltung definiert wurden, können sehr einfach mithilfe unserer Finanzsoftware in individuellen Kundenportfolios kombiniert werden. Dies kann sowohl manuell durch den Vermögensverwalter für einzelne Kunden, halbautomatisiert durch Systemvorschläge mit anschließender Nachbearbeitung durch den Vermögensverwalter oder vollständigautomatisiert geschehen. Dies kann auch für eine sehr große Anzahl an Portfolios erfolgen.

Bei der automatisierten Kombination der Bausteine für ein Kundenportfolio stellt die digitale Vermögensverwaltung selbstständig sicher, dass sowohl rechtliche Restriktionen, als auch Kundenvorgaben und Präferenzen eingehalten werden. Die hierbei eingesetzten Algorithmen vereinen alle vorliegenden Informationen und erstellen das Kundenportfolio auf Basis der Anlagerichlinie, dem Profil des Anlegers, der Bausteinstruktur bzw. -allokation oder aus weiteren generell oder individuell definierten Schwellwerten.

Für die manuelle Zusammenstellung bietet die Vermögensverwaltungssoftware eine Unterstützung bei der Auswahl von Bausteinen im Produktfinder und in der Bewertung von Qualitätsmerkmalen in Form von Warnungen bei Restriktionsverletzungen.

Der Rebalancing-Algorithmus sorgt anschließend dafür, dass Abweichungen zum Soll-Zustand des Portfolios regelmäßig durch Umschichtungen beseitigt werden oder legt dem Vermögensverwalter entsprechende Empfehlungen vor. Er ermittelt dafür auf Basis einer Soll-Ist-Abweichung notwendige Transaktionen, um das Portfolio so umzuschichten, dass alle Restriktionen und Vorgaben wieder eingehalten werden. Ganze Bausteine oder Positionen aus Bausteinen, die aktuell übergewichtet sind, werden daher als anteilig zu verkaufen identifiziert. Aus den daraus zu erzielenden Erlösen oder unter Einbezug von liquiden Mitteln werden Bausteine oder Positionen für den Nachkauf bestimmt, deren Anteil aktuell untergewichtet ist. Der Liquiditätsanpassungsalgorithmus, der die korrekte Umsetzung von Kapitalentnahmen und Kapitalzuführungen steuert, geht nach derselben Methodik vor.

Guideline-Management

In der Vermögensverwaltung übernimmt das Guideline-Management zum einen die Aufnahme und zum anderen die Überwachung der Einhaltung aller Restriktionen und Vorgaben für die Kundenportfolios. Sie identifiziert über den Vergleich von Soll- und Ist-Zustand des Portfolios relevante Abweichungen oder Verletzungen und hält die entsprechenden Information für andere Vermögensverwaltungsmodule vor, beispielweise, um ein Rebalancing anzustoßen, vorzuschlagen oder einen Bericht zu erstellen. Die Überwachung kann für ausgewählte oder alle Kundenportfolios erfolgen und läuft vollautomatisch – anlass- oder zeitgesteuert – ab.

In der Anlagerichtlinie der Vermögensverwaltungssoftware werden sowohl Kundenvorgaben als auch gesetzliche Restriktionen erfasst, die in der Verwaltung des Kundenvermögens zu berücksichtigen sind. Dazu zählen unter anderem Strukturvorgaben wie minimale und maximale Assetklassenanteile, gewünschte Themen oder Bausteine, angestrebtes maximales Risiko, individuelle Verlustschwellen oder die Anlagestrategie. In ihr kann auch hinterlegt werden, welche in der digitalen Vermögensverwaltung definierten Vergleichsgrößen für den Kunden oder spezifische Portfolios betrachtet werden sollen.

Die Pflege und Verwaltung der Anlagerichtlinien ist einfach über die Benutzerschnittstelle möglich. Jede Richtlinie führt einen Status mit, der die aktuelle von bereits archivierten oder noch nicht aktivierten Anlagerichtlinien unterscheidet. So bleiben auch rückblickend Entscheidungen transparent und nachvollziehbar.

Pro Produkt ist lt. gesetzlicher Richtlinie die Eignung für den Zielmarkt zu prüfen. Die Zielmarktdefinition fragt dementsprechend Kundenart, Erfahrungen und Kenntnisse, Verlusttragfähigkeit, Risikotoleranz sowie Kundenziele und -bedürfnisse ab. Die Soll-Werte für den Vergleich können von Systemfunktionalitäten wie dem Profil des Anlegers geliefert oder von externen Systemen bezogen werden.

Mittels der Allokationsabweichung wird der Zustand eines Kundenportfolios bzgl. der Differenz von Soll- und Ist-Zusammensetzung ermittelt. Das Soll wird von der Bausteinkonzeption definiert. Anstehende Transaktionen aus Orders oder Zahlungsaufträgen können beim Vergleich berücksichtigt werden.

Die Schwellwertüberwachung dient allgemein dem Monitoring kundenindividueller oder generell vordefinierter Grenzwerte, z. B. für Verluste, auf Kennzahlen aus der Portfolio-Analyse, aber auch aus Anlagerichtlinien. Die Überwachung kann flexibel für alle oder eine Auswahl von Portfolios regelmäßig, anlassbezogen oder ad hoc durch die Software für Vermögensverwaltung ausgeführt werden.

Order-Handling

Die Vorbereitung und Koordination von Orders, die aus den Vermögensverwaltungsmandaten entstehen, geschieht im Order-Handling – der Auftragsabwicklung von aixigos Software für Vermögensverwaltung.

Aus dem Rebalancing oder manueller Erfassung entstandene Kauf- und Verkaufsorders, werden im Order-Netting  zusammengefasst. Bei dieser Verrechnung können sich Orders, zum Beispiel aus unterschiedlichen Bausteinen, ggf. vollständig aufheben. Die Vermögensverwaltungssoftware sorgt dafür, dass der Bestand eines Wertpapiers pro Baustein durch interne Umbuchungen nachgehalten wird, und nur der Netto-Überschuss verkauft bzw. der Netto-Mehrbedarf gekauft wird.

In der Blockorder-Bildung werden Orders zu einem Wertpapier, die aus Portfolios unterschiedlicher Kunden herrühren, getrennt nach Verkäufen und Käufen zusammengefasst und für die gemeinsame Ausführung weitergegeben, um eine Gleichbehandlung aller investierten Kunden sicherzustellen. Falls vorhanden, wird das Bruchstück-Depot der Bank einbezogen, um handelbare Einheiten für die Orders zu gewährleisten. Hierbei werden sowohl Verkäufe aus dem, als auch Käufe in das Bruchstück-Depot vorgenommen.

Im Order-Blotter werden offene Positionen temporär bis zur nächsten Verarbeitung geführt. Nach der Übergabe der Orders an externe Systeme verwaltet der Order-Blotter die Orderstatus und stellt diese Information anderen Modulen der Finanzsoftware zur Verfügung, so dass beispielsweise ein vollständiges Bild über alle Bestände und ausstehenden Orders eines Portfolios aufgezeigt werden kann.

Die Prozesssteuerung koordiniert die Verarbeitung von Orders. Zum einen kann sie dafür sorgen, dass die richtige Sequenz für die Abarbeitung der Orders (zum Beispiel erst Verkäufe, dann Käufe oder Verkäufe und Käufe simultan) eingehalten wird, zum anderen steuert sie die Ausführung, also den Zeitpunkt der Weiterleitung an externe Systeme. Das kann etwa in regelmäßigen Zeitabständen oder zu vorgegebenen Zeitpunkten geschehen. Die transaktionssichere und zügige Verarbeitung von Order-Updates wird von der Prozesssteuerung gewährleistet.

Wealth Management-Reporting

Berichte, die im Umfeld der Vermögensverwaltung benötigt werden, erstellt das Wealth Management-Reporting der Vermögensverwaltungssoftware. Aufgrund der Skalierbarkeit der Reporting-Funktionalitäten sind sie insbesondere für die automatisierte Erzeugung sehr vieler Berichte innerhalb kurzer Zeit einsetzbar. Berichte können jedoch auch ad hoc, zum Beispiel auf Kundenwunsch, erstellt werden.

Maximale Flexibilität in Hinblick auf die kundenindividuelle und dabei effiziente Aufbereitung der Inhalte erlauben die Konfigurationsfunktionalitäten des Moduls. Die digitale Vermögensverwaltung arbeitet mit Platzhaltern für Texte, die jeweils in unterschiedlichen Varianten, je nach anzusprechendem Kundentyp, ausgestaltet werden können. Das Reporting-Design lehnen wir auf Wunsch an Ihrer Corporate Identity an.

Darüber hinaus lässt sich die ereignis- und zeitgesteuerte Generierung von Berichten über die Konfiguration veranlassen. Dazu zählen regelmäßige Berichte wie Quartalsreports, Kostenreports oder Berichte zur Risikoentwicklung des Kundenportfolios, sowie Berichte, die bei Eintreten bestimmter Ereignisse erzeugt werden, wie Ex-ante-Kosteninformationen für eine Geldanlage auf Basis der Anlagerichtlinie, Reports zum Überschreiten der gesetzlichen oder individuellen Verlustschwelle, Geeignetheitserklärungen oder auch ein Kundengruß.

Berichte können in Form der Rohdaten zur Verfügung gestellt und elektronisch im News Channel oder von externen Systemen verarbeitet werden. Außerdem kann es direkt im Ausgabeformat für den Kunden, zum Beispiel als PDF.

Wealth Management Onboarding

Die Become-a-customer-Phase in der Vermögensverwaltung ist charakterisiert durch das Kennenlernen potenzieller Kunden in Bezug auf ihre Ziele, Bedürfnisse und finanzielle Situation sowie Erfahrungen und Kenntnisse, und damit der individuellen Risiko- und Verlusttragfähigkeit. Diese Kundenmerkmale bestimmen maßgeblich, in welche Finanzinstrumente welcher Kunde idealerweise investiert werden kann und soll.

Für dieses Onboarding bietet unsere Software für Vermögensverwaltung die Möglichkeit, ein entsprechendes Profil aufzunehmen, das alle notwendigen Informationen liefert.

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