Risk Engine – aixigos Portfolio-Risikomanagement-Software

Mit der Risk Engine von aixigo erhalten Sie Finanzsoftware für das Portfolio-Risikomanagement. Die Software ist ein solides und professionelles Werkzeug für fundiertes Portfolio-Risikomanagement und Risikoanalyse – belastbar und auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhend. Risiken werden anschaulich anhand von intuitiv verständlichen Risikofaktoren, wie zum Beispiel dem Goldpreis, der Wirtschaftsleistung einer Region oder Branche, dem Kurs einer Währung oder ähnlichem, beschrieben.

Der Beitrag der Risikofaktoren zu Risiko und Rendite von Anlageempfehlungen oder bestehenden Portfolios wird für beliebige historische Szenarien untersucht und darüber hinaus die erwartete Rendite per Monte-Carlo-Simulation für die Zukunft prognostiziert. Wie gut ein Portfolio oder eine Empfehlung diversifiziert ist und welche Risikofaktoren oder Wertpapiere wie stark zum Risiko des Portfolios beitragen, kann so als objektive und verständliche Information in Investitionsentscheidungen einfließen – dank der schnellen und skalierbaren Algorithmen unserer Risk Engine-Software sogar massentauglich für enorm viele Portfolios.

Fähigkeiten der Risk Engine–Module

Portfoliorisiken wissenschaftlich belastbar zu ermitteln, sowie sichtbar und erklärbar zu machen, gehört zu den Fähigkeiten von aixigos Risiko-Management-Software, der Risk Engine. Dabei umfasst die Analyse nicht nur die Vergangenheit, sondern gibt auch eine Prognose für die zukünftige Entwicklung von Renditen. Informieren Sie sich im Folgenden, welche Funktionalitäten für das Risikomanagement in den Modulen der Risk Engine enthalten sind.

Risk Examination

Die genaue Untersuchung verschiedener risikobezogener Merkmale und Größen übernimmt das Modul Risk Examination unserer Risk Engine-Software.
 

Aufteilung nach Risikoarten
Das Risiko, das heißt die Volatilität der Rendite einer Investition, besteht aus zwei Risikoarten: Dem systematischen und dem idiosynkratischen Risiko. Das systematische Risiko lässt sich sehr gut erklären und über Risikofaktoren abbilden, während das idiosynkratische Risiko den nicht erklärbaren, in der Regel sehr kleinen, Anteil ausmacht. Für die Bewertung der Risiken wird von der Portfolio-Risikomanagement-Software daher eine Aufteilung in diese beiden anschaulichen Risikoarten vorgenommen. 
 

Strukturzerlegung
Auch für Portfolios mit strukturierten Finanzinstrumenten gibt die Risk Engine aus, welche Risikofaktoren auf das Portfolio wirken, indem die Instrumente in ihre enthaltenen Bestandteile und Underlyings zerlegt werden, die wiederrum auf Risikofaktoren zurückgeführt werden können. 
 

Kennzahlen
Der Value at Risk ist die zentrale Kennzahl, die das System aus Volatilität und erwarteter Rendite ermittelt. Darüber hinaus schlüsselt die Contribution to Risk für ein Portfolio auf, wie hoch der Beitrag einer jeden Position oder eines jeden Risikofaktors zur Volatilität sowie zum Value at Risk des Portfolios ist. So lässt sich bewerten, welche Wertpapiere Risikotreiber im Portfolio sind und welche konkreten Risikofaktoren das Portfolio beeinflussen.
 

Tracking Error
Die Rendite eines Portfolios kann mit der einer beliebigen Benchmark verglichen werden. Die Tracking Error-Analyse ermittelt, wie gut die Rendite der Benchmark die Portfoliorendite abbildet. Über die Minimierung des Tracking Error findet die Riskmanagement-Software die Benchmark, die die Schwankung der Portfoliorendite am besten beschreibt und kann als Impuls dienen, das Portfolio zu optimieren.

Risk Scout

Das Risiko eines Portfolios und einzelner Positionen wird durch die Volatilität der Renditen bestimmt. In der Volatilität werden daher gleichermaßen die Chancen auf Kursgewinne, als auch das Risiko von Kursverlusten ausgedrückt. Auf Grundlage der historischen Renditezeitreihen prognostiziert die Risk Engine-Software die zukünftige Volatilität und berechnet den Value at Risk. Für die möglichen zukünftigen Entwicklungen des Value at Risk und ihre Eintrittswahrscheinlichkeiten nutzt das System Monte-Carlo-Simulationen mit frei definierbarem Simulationshorizont.

Neben der Analyse der historischen Renditezeitreihen können auch Expertenmeinungen für die Höhe der anzusetzenden Volatilität einbezogen werden. Dabei ist auch eine Gewichtung, zum Beispiel 70% aus historischer Analyse, 30% durch Expertenmeinung, abbildbar.

Unter der Annahme, dass ein Zusammenhang zwischen der Volatilität der Rendite und der erwarteten Rendite besteht, kann die erwartete Rendite darüber hinaus über Effizienzlinien aus Volatilität und Rendite, unter Nutzung der zuvor prognostizierten Volatilität und Angabe der zugehörigen Renditen, bestimmt werden.  

Risk Scenarios – Wie funktioniert die Risikoanalyse eines Portfolios?

Mit der Risk Engine als Software für Portfolio-Risikomanagement von aixigo können beliebige Szenarien, die in der Zukunft eintreten könnten, hinterlegt werden, um ein bestehendes Portfolio auf die möglichen Veränderungen der Volatilität und der erwarteten Rendite zu untersuchen. 

Der Stresstest der Software erlaubt, individuelle Prognosen für die Volatilität und die Rendite von Risikofaktoren einzugeben und das potenzielle Verhalten des Portfolios, zum Beispiel unter extremen Bedingungen, zu prüfen.

Darüber hinaus ist eine historische Betrachtung der Renditeentwicklung eines Portfolios unter verschiedenen eingetretenen Szenarien, wie beispielsweise der Dotcom-Blase oder der Finanzkrise, für einen beliebigen Zeitpunkt in der Vergangenheit möglich – sogar dann, wenn die Finanzinstrumente des zu untersuchenden Portfolios noch nicht aufgelegt waren. Dies ist nur durch die besondere Betrachtung des Risikos in Form von Risikofaktoren durch die Risk Engine möglich, da die Risikofaktoren über eine besonders lange Kurshistorie verfügen.

Risk Setup & Administration

Risikofaktoren sind Einflüsse, deren Entwicklung von Kurszeitreihen entsprechender Indices, zum Beispiel auf Aktien, Zertifikate, Anleihen, Regionen, Branchen, Währungen und so weiter, widergespiegelt werden kann. Risiko und Rendite beliebiger Wertpapiere, die diese Risikofaktoren besitzen, können so miteinander in Bezug gebracht werden.

Mit der Portfolio-Risikomanagement-Software von aixigo werden alle Risikofaktoren mit ihren Kurszeitreihen hinterlegt, auf die Finanzinstrumente untersucht werden sollen. Diese Paare, zum Beispiel Typ: Aktie mit einem Index für Stammaktien, Typ: Anleihe mit einem Index für Anleihen, Land: Deutschland mit dem DAX, Währung: € mit einem Währungsindex für den Euro und so weiter, bilden das Fundament für die Analysen unserer Risk Engine.

Zwischen Risikofaktoren und allgemeinen Finanzinstrumenteigenschaften werden mit Hilfe einer regelbasierten Sprache anschließend Verbindungen geknüpft. Sie bilden die begründbaren kausalen Zusammenhänge zwischen Risikofaktoren und Eigenschaften der Wertpapiere ab und schützen vor einer Missinterpretation einer rein statistischen Korrelation als Ursache-Wirkungs-Zusammenhang. Schließlich werden die Risikofaktoren denjenigen Wertpapieren völlig automatisch zugeordnet, die die entsprechenden Eigenschaften besitzen.

Mit Hilfe von mathematischen Kennzahlen und Optimierungsmethoden lässt sich die Güte des Risikofaktormodells bewerten und optimieren. So wird sichergestellt, dass genügend und die richtigen Risikofaktoren in das Modell einfließen.

Im Sinne eines ganzheitlichen Financial Planning-Ansatzes können auch illiquide Assets, wie Immobilien oder Kunst, ad hoc in die Berechnungen einfließen. Vorbereitend für diese Nutzung wird der Zusammenhang mit den relevanten Risikofaktoren als logischer Ausdruck im System beschrieben.

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